
Wanderung zu den Huppergruben in Lausen
Samstag, 17. Oktober 2026
Trotz leichtem Regen machten sich 15 Naturfreundinnen und Naturfreunde auf den Weg nach Lausen, um die faszinierenden Huppergruben zu entdecken.
Beim Tonwerk Lausen gab uns Rita einen spannenden Einblick in die Geschichte des Tonwerks. Sie zeigte uns die 38 Brutkästen der Spyren (Mauersegler), die in schwindelerregender Höhe unter dem Dach des Hauptgebäudes angebracht sind. Ausserdem präsentierte sie Bilder der ehemaligen Produktionshalle, die heute für Hochzeiten und andere Anlässe gemietet werden kann. Wo einst Ziegel und hitzebeständige Steine gebrannt wurden, finden wir heute 20 Unternehmen verschiedenster Branchen.
Unter Regenschirmen erklommen wir den Hügel rauf zu den stillgelegten Huppergruppen. Bereits die erste Grube beeindruckte uns mit ihren leuchtend roten Tonböschungen. Ganz Mutige formten und pressten die Huppererde in ihren Händen. Die zweite Grube war noch grösser und bot ein besonders farbenprächtiges Bild: Von kräftigem Rot bis zu leuchtendem Gelb zeigten sich die verschiedenen Erdschichten im sanften Regen von ihrer schönsten Seite. Ein eindrückliches Naturschauspiel, das uns die besondere Schönheit dieser Landschaft vor Augen führte.
Nach der Erkundung der beiden Gruben kehrten wir nach Lausen zurück. Im Café Bangerter liessen wir die Wanderung bei einem feinen Mittagessen gemütlich ausklingen.
Trotz des etwas garstigen Wetters durften wir einen abwechslungsreichen und eindrücklichen Ausflug erleben. Ein herzliches Dankeschön an Rita für die interessanten Informationen und an alle, die dabei waren und diesen Tag gemeinsam mit uns genossen haben!
Text und Fotos: Jean-Bernard





